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Monat: August 2015

Einführung Meditation

Wie lernt man meditieren? Womit sollte man anfangen?

Es gibt viele Techniken, viele Menschen, die einem sagen möchten, wie es gut ist zu meditieren. Doch wem Glauben schenken?

Auch meine Worte sind nur meine Meinung und meine Erfahrung mit Meditation. Also ist das auch wieder fragwürdig, aber irgendwo muss man ja anfangen bzw. weiter machen, sich Input zu holen.

Ich denke am sinnvollsten ist es sich ausschließlich mit sich selbst zu befassen. Damit meine ich, sich keine Hilfsmittel von außen zu suchen, wie zum Beispiel eine Kerzenflamme zu beobachten oder sich immer wieder ein Mantra aufzusagen. Denn diese Dinge sind wiederum nur Ablenkung für den Geist, sie mögen wohl zu einer höheren Konzentration führen, doch um sich selbst wirklich zu erforschen und kennen zu lernen, ist es wohl besser das zu beobachten, was immer da ist. Am besten fängt man mit der Beobachtung auf den eigenen Atem an, wie er in die Nase rein strömt und wieder heraus kommt. Nicht versuchen die Atmung zu beeinflussen, sie lediglich wahrnehmen. Und schon bald wird der Geist wieder abdriften und sich in Gedanken verfangen. Doch kommt sobald ihr mitbekommen habt, ihr seid abgedriftet, wieder zurück zur Atmung. Verurteilt euch nie dafür, dass ihr eure Konzentration auf den Atem verloren habt. Auch das ist nur Teil dieses Moments, der Realität. Ihr seid abgedriftet – gut. Und beginnt wieder euch zu fokussieren. Bald werdet ihr feststellen, dass ihr im jetzt – im Moment seid, wenn ihr lediglich den Fluss des Atems beobachtet. Und alle Gedanken die aufkommen uns aus dem jetzt reißen und in der Zukunft oder in der Vergangenheit abspielen. Außerdem sind die meisten Gedanken redundant – immer wiederkehrend – Energieverschwendung.

Mögen alle Wesen glücklich sein.

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Stimmung, Laune und Charakter

Es gibt Zeiten in denen es uns weniger gut geht als in anderen. Momente in denen wir uns schlecht fühlen, unmotiviert und kraftlos sind. Das gehört zum Leben dazu und wird immer wiederkehren. Doch entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Fressen wir uns in unsere schlechte Laune rein, vielleicht sogar wortwörtlich mit schlechtem Essen? Sorgen wir dafür, dass wir die Laune unterstützen und geben ihr Nahrung um sich in unseren Charakter reinzufressen? Oder schauen wir uns lieber an was diese vermeintliche Laune wirklich ist? Empfindungen in unserem Körper, die wir ablehnen und nicht gerne wollen. Sobald wir anfangen sie zu beobachten, verlieren sie langsam an Kraft, bis sie sich irgendwann verflüchtigen. Nicht, dass sie auch ohne unsere Beobachtung nicht wieder gehen würden, doch vermutlich später und die Wahrscheinlichkeit und Intensität mit der sie wieder auftauchen wird höher sein. Sodass unsere Reaktionen auf die Empfindungen zu unseren Charakterzügen mutieren.

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Krankheit findet im Kopf statt

Wir alle kennen es krank zu sein. Ob eine leichte Erkältung, eine sehr energieraubende Grippe oder gar Lebensbedrohliches. Doch was die Krankheit zur Krankheit macht ist der Stempel den wir ihr in unserem Kopf aufdrücken.

Ich möchte Krankheiten nicht verharmlosen. Wir sollten ihnen Aufmerksamkeit schenken und sie beobachten. Wir sollten lernen auf unseren Körper zu horchen und seine Signale zu deuten. Doch leicht passiert es, dass wir uns in Dinge reinsteigern, die weniger schlimm sind als wir meinen. Wir werfen Holz in das lodernde Feuer des Krankheitsbildes. Der Körper macht irgendetwas, vermutlich versucht er sich zu heilen und zu regenerieren und wir hindern ihn daran das in aller Ruhe zu tun. Die Regeneration bringt Empfindungen mit sich, die wir meist als unangenehm wahrnehmen. Doch in dem Moment, indem wir anfangen sie nicht mehr als unangenehm abzustempeln, sondern einfach nur noch zu akzeptieren und wahrzunehmen als das was sie sind, so vergehen sie langsam.

„If you resist, it persists“

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Alleine sein. Rückzug suchen.

Viele von uns sind die ganze Zeit auf Achse. Wir sind in unserem Job eingebunden, arbeiten 40 Stunden die Woche, zu Hause erwartet uns vielleicht Frau und Familie und wenn wir mal meinen Ruhe finden zu können, lassen wir uns mit Videos, Musik oder anderem Input berieseln. Selten gönnen sich die meisten ein mal wirkliche Ruhe, einen wirklichen Rückzug nur für sich selbst.

In meinem ersten auf dieser Webseite veröffentlichen Videoblog spreche ich über das Alleinsein und darüber, sich mal wirklich nur mit sich selbst zu beschäftigen.

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