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Kategorie: Allgemein

Haare waschen ohne Shampoo

Ein weiteres Experiment an mir selber. Diesmal etwas weniger relevant, vielleicht dennoch interessant für den ein oder anderen. Belesen habe ich mich kaum zu dem Thema, lediglich hier und da von Leuten gehört, dass sie sich ihre Haare nur noch mit Wasser oder mit Kernseife waschen. Dass in herkömmlichem Shampoo Chemie drin ist, die nicht so gut für unsere Haare ist, schien mir plausibel. Dann probier ich es mal aus was es mit mir macht.

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4 Tage Fasten

Das Thema Fasten begeistert mich gerade. Ich möchte mehr übers Fasten lernen und dass kann ich am besten, indem ich selbst die Erfahrung mache wie es sich anfühlt zu fasten.

Nach meinen nun mehreren eintägigen Versuchen hatte ich beschlossen 10 Tage lang zu fasten. Wie das ganze grob ausgegangen ist, könnt ihr schon der Überschrift entnehmen.
Nur Wasser trinken, sonst nichts zu mir nehmen. 10 Tage lang sollte das doch machbar sein. Ich habe mich ein bisschen vorbereitet und schon zwei Tage vorher etwas weniger gegessen, möglichst Rohkost, möglichst gut kauen. Dazu waren es auch noch zwei sehr sportreiche Tage. Dann kam der erste Fastentag. Er war etwas schwieriger als sonst. Zumindest mental war er anders. Der Gedanke daran, dass ich nicht einfach mal einen Tag nichts essen werde, sondern nun wirklich zehn Tage nur von Wasser Luft und Liebe leben sollte, machte mir zu schaffen.
Am zweiten Tag fühlte ich mich etwas schwächlich, mental ging es mir etwas besser. Lust zu essen hatte ich dennoch.
Am dritten Tag war ich wieder recht fit. Ich hatte das Gefühl, dass ich gar keine Nahrung brauche um zu überleben. Ich hatte weiterhin riesige Lust leckere Dinge zu verspeisen, aber es war nur ein starkes Verlangen. Ein Verlangen, das immer stärker wurde und ich schon fast entschieden hatte, ich möchte die 10 Tage nicht durchziehen, eine Woche sollte reichen. Ich war die meiste Zeit zu hause in meinem Zimmer und hatte die Meinung ich könne nichts sinnvolles Produktives machen, solange ich alle paar Minuten oder gar alle paar Sekunden, diese Gier nach Essen verspüre. Deshalb konnte ich nicht anders als einem anderen Verlangen nachzugeben. Ich installierte mir wieder ein Computerspiel und lenkte mich damit ab. Oder vielleicht besser gesagt, befriedigte meine Fressgier mittels Computerspielen. Das hat erstaunlich gut funktioniert, gut ging es mir damit aber nicht. Worin besteht der Sinn vom Fasten, wenn das das Ergebnis sein sollte?
Nachdem auch Tag vier keine Änderung in mein Spielverhalten brachte, beschloss ich an Tag fünf wieder mit der Nahrungsaufnahme anzufangen.
Und so sollte meine erstes Fastenerlebnis, das mehr als 36 Stunden dauerte, enden.

In dem oben stehenden Video beschreibe ich weniger den Ablauf meines Experiments und mehr meine Beweggründe und was es mit mir gemacht hat.

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eintägiges Wasserfasten

Am Tag zuvor achte ich darauf möglichst früh mein Abendessen zu mir zu nehmen. Am besten spätestens 18 Uhr.Den Fastentag starte ich wie jeden Tag mit einem großen Glas Wasser. Anschließend mache ich ein wenig Aufwärmsport und meditiere dann eine Stunde lang.

Den Tag über werde ich immer mit Essen konfrontiert. Da ich in einer WG lebe und auch nicht meinen sozialen Kontakt des Fastens wegen entsagen möchte, habe ich stetig die Versuchung vor Augen und vor Nase. Doch auf eine gewisse Weise finde ich das gut. Denn mein Hauptgrund warum ich diesen einen Fastentag in der Woche eingeführt habe, ist meine Gier nach Essen. Ich esse oft über meinen Hunger hinaus. Ich esse sehr gerne und schmecke gerne leckeres Essen. Das hat dann oftmals zur Folge, dass ich so viel zu mir genommen habe, dass ich danach schlapp, müde und vollgefressen vor mich hin vegetiere. Mein Körper braucht Energie um zu verdauen und mein Kopf fühlt sich dementsprechend auch sehr benebelt und unmotiviert.

Das ist doch sinnlose, unnötig und Verschwendung denke ich mir. Nun möchte ich lernen diese Gier zu bändigen und einen gesünderen Umgang mit meiner Nahrung zu handhaben. Dafür finde ich es hilfreich, wenn ich während des Fastens mit Leckereien umgeben bin. Das zwingt mich dazu, mich mit meiner Gier, meinem Verlangen nach all dem, auseinander zu setzen.

Neben dem weniger Gierigsein, hat dieses eintätige Fasten auch noch andere Auswirkungen:
Das Meditieren fällt mir deutlich leichter und es ist meist intensiver als an anderen Tagen. Mein Körper braucht weniger Energie zum Verdauen und kann somit mehr Fokus auf das Gehirn legen.
Mein Körper hat an diesem Tag auch die Chance einige Regenerations- und Heilungsprozesse anzuwerfen, zu denen er sonst vor lauter Verdauen gar nicht erst zu kommt.
Die Nacht nach dem Wassertrinktag Ist meist für mich besonders erholsam. Ich schlafe ein paar Stunden weniger als gewöhnlich, wache vor dem Weckerklingeln auf und fühle mich fit, munter und ausgeschlafen. Hunger habe ich auch keinen, trotzdem fange ich wieder an mit Frühstücken …

 

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10 Tage Meditation Vipassana 2.0

Ich bin wieder frisch zurück von einem Vipassana Kurs. Noch fühle ich mich klar, entspannt und meine Gehirnaktivität ist sehr weit runtergefahren. Mein Kopf ist relativ frei von überflüssigen Gedanken und wenn einer entsteht, so vergeht er sehr schnell wieder.

9 Tage lang habe ich geschwiegen und am 10. Tag durfte wieder gesprochen werden. Mein Bedürfnis nach reden war aber kaum vorhanden. Das Schweigen war schön und gut. Keine sozialen vermeintlichen Verpflichtungen, kein Augenkontakt, kein Smalltalk. Nur ich selbst mit mir, meinen Gedanken, meiner Atmung, meinen Empfindungen in meinem Körper und meinen anderen Sinnen. Reduzierung auf das Wesentliche. Sorgen musste ich mich um nichts, Essen wurde mir serviert, Dusche, Toilette und Bett war auch vorhanden. Wenn ich nicht in der Meditationshalle saß, konnte ich im Grünen spazieren.

Wir leben in einer Welt der Informationsflut, Geschwindigkeit und das geht oft einher mit viel Stress. Von Geburt an suchen wir unser Glück im Außen. Zeit für uns selber scheinen wir selten zu finden oder sind nicht bereit sie uns zu nehmen. Vielleicht befriedigt ja der nächste Einkauf all unsere Bedürfnisse, das nächste mal Film schauen oder die nächste Beziehung, Doch unser Verlangen nach etwas ist immer nur temporär gestillt. Schnell ist der nächste Wunsch, die nächste Gier da. Kaufen, Essen, Input, Spaß. Sex.

Ich möchte nicht sagen, dass all die Dinge schlecht sind, doch die Art und Weise wie die meisten damit umgehen ist nicht der Weg aus ihrer Misere. Das wirkliche Glück, den wirklichen Frieden und die wirkliche Liebe können wir nur in uns selbst finden. Unabhängig von allen uns umgebenen Einflüssen.

Um das zu erreichen oder zumindest in die Richtung zu gehen das Eigene Leid zu reduzieren und ein glücklicheres Leben zu führen, sollten wir uns selbst kennenlernen und erforschen. Dafür ist ein Vipassana Kurs sehr hilfreich.

Wer interessiert ist, kann hier Weiteres erfahren: Dhamma Dvara Vipassana Zentrum

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Themenlos

Schon jetzt gehen mir die Themen aus? Das darf doch nicht sein! Bald werde ich auch über die mir gerade nicht so wichtig erscheinenden Sachen wieder reden wollen – mit Sicherheit!

Eure Wünsche sind gefragt und möchten erhört werden. Auch wenn ihr nur sehr wenige sein mögt, so möchte ich gerne über eure Wunschthemen reden. Bis bald mit neuem Inhalt.

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Ziele erzielen

Was wollen wir eigentlich in unserem Leben? Diese frage zu beantworten, ist teilweise ganz schön schwierig. Mich sucht sie immer wiederkehrend heim und rüttelt an meinen Zukunftsvorstellungen. Doch so langsam werden meine Ziele konkreter. Mein Gefühl zu dem, was ich aus meinem Leben machen möchte wird klarer.
Wie kommen wir dazu uns zu entscheiden etwas zu werden oder zu machen? Vermutlich werden wir stark von unseren äußeren Einflüssen geprägt – von unserer Familie, Freunden und Gesellschaft. Schon früh sollen wir uns für einen Beruf, ein Studium oder eine Ausbildung entscheiden und dann möglichst lange in dem Job arbeiten und Geld verdienen. Und damit sind einige gar nicht so glücklich. Vielleicht möchten es viele nicht ein mal recht wahr haben, dass ihre Tätigkeit nicht ihre Erfüllung ist. Doch man muss ja Geld verdienen, man muss überleben und arbeiten.
Um wirklich zu wissen was wir wollen im Leben,, hilft meiner Meinung nach am besten vieles auszuprobieren – viele Erfahrungen zu sammeln. Ich glaube man sollte sich möglichst früh in alle Richtungen öffnen und offen halten. Alles mitnehmen und erfahren – nicht nur darüber lesen oder sich etwas dazu anschauen – selber spüren. Und von Zeit zu Zeit werden sich Dinge herausfiltern, die uns zusagen und andere Dinge, die wir nicht mögen, uns nicht liegen. Und immer mehr wird uns klarer werden, was uns wirklich wichtig im Leben ist – was wir für unser persönliches Leben möchten. Diesen sich langsam herauskristallisierenden Zielen gilt es Aufmerksamkeit zu schenken. Diese Ziele lohnt es sich ausdauernd und mit Disziplin entgegen zu eifern. Es werden immer wieder Rückschläge kommen, doch Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit werden belohnt!

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Die ultimative Ernährung

Wie sollen wir uns ernähren? Genau so und nicht anders!

Ob vegan, vegetarisch, low carb oder irgendeine andere Worterfindung. Wir alle, oder fast alle, essen Essen. Manchen ist es egal was sie essen. Doch immer mehr Menschen machen sich Gedanken darum, was sie zu sich nehmen.
Ich finde es gut, dass sich Leute mit ihrem Essen auseinandersetzen. Denn immerhin werden wir zu dem was wir essen. „Du bist was du isst.“
Doch mit höherer Anzahl von Menschen, die sich bewusst ernähren, steigt auch die Informations- und Marketingflut.
Alle meinen die richtige und gesündeste Ernährung entdeckt zu haben und möchten ihr vermeintliches Wissen an alle Lebewesen weitergeben. Das Internet ist eine gute Anlaufstelle um Informationen zu verbreiten. Doch wie soll man bei dieser ganzen Flut noch durchblicken was wichtig und richtig ist? Welchen Quellen kann man trauen und welche Menschen verbreiten eher schwachfug?
Sich zu belesen kann bestimmt nicht Schaden und jeder wird einen anderen Guru für sich entdecken.

Ich denke es ist gut verschiedene Dinge auszuprobieren, auch unabhängig von der Ernährung. Aber da wir gerade beim Essen sind, bleiben wir erstmal dabei.
Phasenweise für sich auszuprobieren ob einem bestimmte Lebensmittel taugen, ob man sie gut verträgt, halte ich für sinnvoll. Phasenweise sollte dabei aber nicht nur ein, zwei Tage heißen. Man braucht meist schon eine Weile um ein paar Auswirkungen des Essens spüren zu können.
Und dann auch noch alle anderen Einflüsse die einem alltäglich umgeben. So viel Input, Geräusche, Luft, Situationen und so fort …
Wer soll da überhaupt noch wissen,welche Befindlichkeit und welcher Gemütszustand von den zugeführten Lebensmitteln ausgelöst wurde?
Versucht zu fühlen, wie es euch mit dem Essen geht, nicht nur wie es schmeckt. Das ist sehr schwer, ja … aber langes Training übt die Sensibilität.
Denn jeder ist anders, jeder verträgt andere Sachen gut und schlecht. Daher sollte auch jeder ganz für sich selbst herausfinden, was ihm oder auch ihr gut tut.

Guten Appetit!

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Effektiver lernen

Lernen das Lernen zu lernen. Unser Gehirn verkalkt von Tag zu Tag immer ein bisschen mehr. Wir kommen auf die Welt mit überragender Lernfähigkeit. Doch mit Ansammlung neuer Fertigkeit und Wissen büßen wir immer ein Stückchen mehr von unserer Lernbeweglichkeit ein. Doch halt! Das muss nicht sein! Zumindest nicht zu sehr. Meiner Erfahrung nach, kann man mit Hilfe von Meditation seinen Geist trainieren agil zu bleiben und sich zu regenerieren. Wir werden vielleicht nicht mehr sämtliche Lernkapazitäten ausschöpfen können, doch ein gutes Stück wiedererlangen, das wir meinten nicht mehr zu haben. Damit können wir uns weit aus mehr, als wir uns vorstellen, unsere Zeit wieder effektiver nutzen. Viel Zeit mit etwas verbringen, heißt nicht gleich gut in etwas werden oder viel bewegen. Doch fangen wir an schneller zu lernen und effektiver zu handeln, so können wir uns so einige Wünsche und Ziele erfüllen, von denen wir meinten nur träumen zu dürfen.

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Einführung Meditation

Wie lernt man meditieren? Womit sollte man anfangen?

Es gibt viele Techniken, viele Menschen, die einem sagen möchten, wie es gut ist zu meditieren. Doch wem Glauben schenken?

Auch meine Worte sind nur meine Meinung und meine Erfahrung mit Meditation. Also ist das auch wieder fragwürdig, aber irgendwo muss man ja anfangen bzw. weiter machen, sich Input zu holen.

Ich denke am sinnvollsten ist es sich ausschließlich mit sich selbst zu befassen. Damit meine ich, sich keine Hilfsmittel von außen zu suchen, wie zum Beispiel eine Kerzenflamme zu beobachten oder sich immer wieder ein Mantra aufzusagen. Denn diese Dinge sind wiederum nur Ablenkung für den Geist, sie mögen wohl zu einer höheren Konzentration führen, doch um sich selbst wirklich zu erforschen und kennen zu lernen, ist es wohl besser das zu beobachten, was immer da ist. Am besten fängt man mit der Beobachtung auf den eigenen Atem an, wie er in die Nase rein strömt und wieder heraus kommt. Nicht versuchen die Atmung zu beeinflussen, sie lediglich wahrnehmen. Und schon bald wird der Geist wieder abdriften und sich in Gedanken verfangen. Doch kommt sobald ihr mitbekommen habt, ihr seid abgedriftet, wieder zurück zur Atmung. Verurteilt euch nie dafür, dass ihr eure Konzentration auf den Atem verloren habt. Auch das ist nur Teil dieses Moments, der Realität. Ihr seid abgedriftet – gut. Und beginnt wieder euch zu fokussieren. Bald werdet ihr feststellen, dass ihr im jetzt – im Moment seid, wenn ihr lediglich den Fluss des Atems beobachtet. Und alle Gedanken die aufkommen uns aus dem jetzt reißen und in der Zukunft oder in der Vergangenheit abspielen. Außerdem sind die meisten Gedanken redundant – immer wiederkehrend – Energieverschwendung.

Mögen alle Wesen glücklich sein.

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Stimmung, Laune und Charakter

Es gibt Zeiten in denen es uns weniger gut geht als in anderen. Momente in denen wir uns schlecht fühlen, unmotiviert und kraftlos sind. Das gehört zum Leben dazu und wird immer wiederkehren. Doch entscheidend ist, wie wir damit umgehen. Fressen wir uns in unsere schlechte Laune rein, vielleicht sogar wortwörtlich mit schlechtem Essen? Sorgen wir dafür, dass wir die Laune unterstützen und geben ihr Nahrung um sich in unseren Charakter reinzufressen? Oder schauen wir uns lieber an was diese vermeintliche Laune wirklich ist? Empfindungen in unserem Körper, die wir ablehnen und nicht gerne wollen. Sobald wir anfangen sie zu beobachten, verlieren sie langsam an Kraft, bis sie sich irgendwann verflüchtigen. Nicht, dass sie auch ohne unsere Beobachtung nicht wieder gehen würden, doch vermutlich später und die Wahrscheinlichkeit und Intensität mit der sie wieder auftauchen wird höher sein. Sodass unsere Reaktionen auf die Empfindungen zu unseren Charakterzügen mutieren.

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